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	<description>Text &#38; Bild - Redaktion - Neue Medien - Seminare</description>
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		<title>Ehemalige DAPD-Mitarbeiter gründen den Freien Medien Dienst (fmd)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 14:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Wie newsroom.de meldet, haben 16 ehemalige Redakteure der insolventen Nachrichtenagentur DAPD die Initiative egriffen und gemeinsam den &#8220;Freien Medien Dienst&#8221; gegründet. Die Seite bezeichnet sich selbst als &#8220;Das unabhängige Netzwerk für Reportagen, Features, Hintergründe und Berichte – ein Portal freier Journalisten&#8221;. Zum Ziel des FMD erklären die Macher: &#8220;Ziel ist es, weiterhin qualitativ hochwertige Reportagen,...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/05/21/ehemalige-dapd-mitarbeiter-gruenden-den-freien-medien-dienst-fmd/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/05/21/ehemalige-dapd-mitarbeiter-gruenden-den-freien-medien-dienst-fmd/">Ehemalige DAPD-Mitarbeiter gründen den Freien Medien Dienst (fmd)</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><div id="attachment_1837" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/fmd.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1836]"><img class="size-full wp-image-1837" alt="fmd" src="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/fmd.jpg?resize=162%2C234" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Freier Medien Dienst</p></div>
<p>Wie newsroom.de meldet, haben 16 ehemalige Redakteure der insolventen Nachrichtenagentur DAPD die Initiative egriffen und gemeinsam den &#8220;<a title="Freier Medien Dienst" href="https://freiermediendienst.wordpress.com/" target="_blank">Freien Medien Dienst</a>&#8221; gegründet. Die Seite bezeichnet sich selbst als &#8220;Das unabhängige Netzwerk für Reportagen, Features, Hintergründe und Berichte – ein Portal freier Journalisten&#8221;.</p>
<p>Zum Ziel des FMD erklären die Macher: &#8220;Ziel ist es, weiterhin qualitativ hochwertige Reportagen, Features, Porträts, Hintergründe und Berichte aus vielen Teilen Deutschlands liefern zu können – an alle Medien, die wie wir davon überzeugt sind, dass trotz aller Krisen in der Medienbranche guter Journalismus auch weiterhin wichtig ist.&#8221; Bisher ist die Webseite des FMD noch eine unter wordpress.com betriebene Webseite.</p>
<p><a title="newsroom.de" href="http://www.newsroom.de/news/detail/%24HVJVKUGOKQKO" target="_blank">Hier die Meldung bei newsroom.de</a>.</p>
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		<title>Kampfansage an das Darmstädter Echo</title>
		<link>http://www.lerg.de/2013/05/20/kampfansage-an-das-darmstaedter-echo/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 14:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstädter Echo]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>In Darmstadt macht ein neues Medien-Player eine sehr deutliche Kampfansage an das Darmstädter Echo. Ab September soll mit der Darmstädter Anzeigen Zeitung (DAZ), herausgegeben von der mp:m Marktplatz Medien GmbH &#38; Co. KG i.Gr. eine neue Gratiszeitung erscheinen. Finanziert durch Anzeigen, soll diese in 60.000 Exemplaren gedruckt werden. Und in diesem neu gegründete Unternehmen spielen...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/05/20/kampfansage-an-das-darmstaedter-echo/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/05/20/kampfansage-an-das-darmstaedter-echo/">Kampfansage an das Darmstädter Echo</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><div id="attachment_1831" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/echo-online.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1824]"><img class="size-medium wp-image-1831" alt="Kampfansage an Darmstädter Echo." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/echo-online.jpg?resize=283%2C300" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Kampfansage an Darmstädter Echo.</p></div>
<p>In Darmstadt macht ein neues Medien-Player eine sehr deutliche Kampfansage an das Darmstädter Echo. Ab September soll mit der Darmstädter Anzeigen Zeitung (DAZ), herausgegeben von der <a title="marktplatz-medien" href="http://www.marktplatz-medien.de" target="_blank">mp:m Marktplatz Medien GmbH &amp; Co. KG i.Gr.</a> eine neue Gratiszeitung erscheinen. Finanziert durch Anzeigen, soll diese in 60.000 Exemplaren gedruckt werden. Und in diesem neu gegründete Unternehmen spielen mehrere Schwergewichte der Branche mit. Hier die Pressemeldung.</p>
<p><em>PRESSEMITTEILUNG</em> <em>20. Mai 2013</em></p>
<p><em>Medien-Altmeister starten Gratiszeitung für Darmstadt Darmstadt kann sich auf eine neue Zeitung freuen.</em></p>
<p><em>Sie wird Anfang September erstmals erscheinen und von diesem Zeitpunkt an jede Woche kostenlos verteilt. Die Auflage beträgt mehr als 60.000 Exemplare. Redaktioneller Schwerpunkt ist eine ausführliche aktuelle Lokalberichterstattung mit den klassischen Schwerpunkten öffentliches Leben in der Stadt, Kommunalpolitik, Kultur und Sport. </em><br />
<em>Selbstverständlich präsentiert sich die DAZ (Darmstädter Zeitung) auch online.</em><br />
<em>Finanziert wird die Zeitung durch Anzeigen. Die sechs Gründer rechnen sich für die neue Publikation gute Chancen aus, weil die in Darmstadt führende Tageszeitung „Darmstädter Echo” nicht einmal ein Drittel der Haushalte in Darmstadt (150.000 Einwohner) erreicht. Die neue Wochenzeitung DAZ basiert auf der „Zeitung für Darmstadt”, die seit anderthalb Jahren monatlich mit dem Schwerpunkt Kultur in bemerkenswerter Ästhetik erscheint. Die beiden Macher sind der Fotografenmeister Arthur Schönbein und die Journalistin und Mediengestalterin Sandra Russo, die als Gesellschafter in die neue Marktplatz Medien GmbH einsteigen und dort mit einer erweiterten Redaktion wesentlich an der neuen Wochenzeitung mitwirken werden.</em><br />
<em>Zu ihnen gesellen sich als Partner und Herausgeber drei Altmeister der Medienbranche mit breit gespannter Kompetenz: Horst Vatter, Klaus-Jürgen Hoffie und Helmut Markwort. Horst Vatter kann sich auf viele Jahrzehnte Erfahrung und Erfolge im Rhein-Main-Gebiet stützen. Die von ihm gegründeten und gestalten Anzeigenblätter „Blitz-­Tip” und „Äppler” </em><br />
<em>erreichten zusammen eine Auflage von 1,7 Millionen Exemplaren. </em><br />
<em>Klaus-Jürgen Hoffie, gelernter Nachrichtenredakteur, gehört mit seinen Unternehmensgründungen und –beteiligungen in drei Bundesländern zu den Pionieren des privaten Rundfunks in Deutschland. Er war für die FDP dreizehn Jahre Mitglied des Bundestags und gehörte dem Kabinett von Holger Börner als Wirtschaftsminister in Hessen an. Hoffie ist als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg noch immer kommunalpolitisch aktiv. Helmut Markwort, Gründer und Herausgeber des Nachrichtenmagazins „FOCUS” und Geschäftsführer von Burda Broadcast Media, ist geborener Darmstädter und hat seine journalistische Karriere beim “Darmstädter Tagblatt” begonnen. Er ist Mitgründer und Gesellschafter beim erfolgreichsten hessischen Radiosender FFH und spielt in seiner Heimatstadt auch gerne Theater. Der sechste im Bunde von mp:m ist Ulrich Diehl, der auch Geschäftsführer der Firma und der Zeitung wird. Diehl war mehr als zehn Jahre beim „Darmstädter Echo”, zuletzt als Leiter Werbemarkt und als Geschäftsführer für Anzeigenblätter.</em></p>
<p><em>Kontakt: Ulrich Diehl, Tel.: 06151.3929866 oder info@marktplatz-medien.de</em></p>
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		<item>
		<title>Bildoptimierung in gesundem Maße</title>
		<link>http://www.lerg.de/2013/05/09/bildoptimierung-in-massen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 13:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Foto & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Immer häufiger liest man, dass Bilder für die Presse und andere Medien überoptimiert werden. Aktuelles Beispiel ist das Siegerbild des Entscheides World Press 2012. Es zeigt wütende Väter in Gaza City, die die Körper ihrer getöteten Kinder durch die Straßen tragen. In einem TV-Bericht habe ich gestern gehört, dass einige dieses Bild als &#8220;Zu schön...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/05/09/bildoptimierung-in-massen/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/05/09/bildoptimierung-in-massen/">Bildoptimierung in gesundem Maße</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Immer häufiger liest man, dass Bilder für die Presse und andere Medien überoptimiert werden. Aktuelles Beispiel ist das Siegerbild des Entscheides <a title="World Press 2013" href="http://www.worldpressphoto.org/content/swedish-photographer-paul-hansen-wins-premier-photo-contest-award" target="_blank">World Press 2012</a>. Es zeigt wütende Väter in Gaza City, die die Körper ihrer getöteten Kinder durch die Straßen tragen. In einem TV-Bericht habe ich gestern gehört, dass einige dieses Bild als &#8220;Zu schön um wahr zu sein&#8221; betrachten. Damit ist wohl weniger gemeint, dass es gefälscht ist. Sonder eher dass es viel zu stark optimiert, koloriert und veredelt sei. In der Tat wirkt es fast ein wenig, als wäre mit HDR und Tonemapping gearbeitet worden. UPDATE 14. Mai: Mittlerweile wird sogar davon ausgegangen, dass das Bild eine Fälschung bzw. eine Komposition aus drei verschiedenen vor Ort aufgenommenen Bildern ist! <a title="How the 2013 World Press Photo of the Year was faked with Photoshop" href="http://www.extremetech.com/extreme/155617-how-the-2013-world-press-photo-of-the-year-was-faked-with-photoshop" target="_blank">Hier der Artikel, der das belegen soll</a>.</p>
<p>Das bringt uns auf die Frage, wie weit weg darf man ein Bild von der Realität weg optimieren. Wie weit darf man die Farben und die Dynamik aufdrehen? Darf man Störungen beseitigen? Darf man Objekte, die man für das Bild unwichtig hält entfernen oder gar andere hinzufügen und damit ein Stück der fotografierten Realität löschen oder ändern? Wo hört die Optimierung auf und wo fängt die Manipulation an? Ich will meine Auffassung dazu mal an einem Beispiel zeigen, dass ich selbst unlängst für eine Tageszeitung fotografiert habe.</p>
<h2>Das Original</h2>
<div id="attachment_1800" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/Steffi-unbearbeitet.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1799]"><img class="size-large wp-image-1800" alt="Das Originalbild, so wie es im RAW-Format aus der Kamera kam." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/Steffi-unbearbeitet.jpg?resize=600%2C398" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Steffi Hopp, DLRG-Trainering im Schwimmbad.</p></div>
<p>Das hier ist das Originalbild, so wie ich es mit meiner Nikon D90 im RAW-Format fotografiert habe. Da ich beim Fotografieren von Menschen fast immer – auch hier – auf hartes und uncharmantes Blitzlicht verzichte, muss man mit dem Licht vor Ort arbeiten. Die Farben sind deshalb etwas flau und matt. Außerdem sind auf dem T-Shirt Wasserflecken zu sehen.</p>
<h2>Die bearbeitete Version</h2>
<div id="attachment_1801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/Steffi-bearbeitet.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1799]"><img class="size-large wp-image-1801" alt="Steffi Hopp, DLRG-Trainering im Schwimmbad." src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/Steffi-bearbeitet.jpg?resize=600%2C398" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Hier das fertig bearbeitete Bild.</p></div>
<p>Hier nun das fertig bearbeitete Bild. Was habe ich gemacht? Nun zunächst habe ich die Wasserflecken auf dem T-Shirt entfernt. Ist das schon Manipulation. Meiner Meinung nach nein. Der Bildinhalt wurde nicht verändert. Keine Dinge gelöscht oder hinzugefügt. Ich habe nur Störungen beseitigt, die das Bild unschöner machten. Was meiner Meinung nach nicht zulässig ist, wäre die Entfernung beispielsweise der Schwimmer im Wasser oder des Schildes mit der roten Leuchtschrift oben links. Damit würde man Objekte entfernen, die in der Realität vorhanden waren. Bei einem Reportagebild, dass in der Zeitung die in der Aufnahmesituation vorhandene Realität abbilden soll, ist das für mich ein Tabu.</p>
<p>Außerdem habe ich die Farben moderat etwas nach gedreht. Etwas mehr Dynamik und die Farbtemperatur etwas wärmer gedreht, damit das Bild lebendiger und frischer wirkt. Fassen wir zusammen. Ein Reportagebild adäquat und moderat zu optimieren ist völlig in Ordnung. Es aber in ein Stück Fotokunst verwandeln zu wollen, ist übertrieben. Es inhaltlich zu manipulieren und durch Löschung oder Hinzufügen von Motivelementen zu verändern geht gar nicht.</p>
<h2>Die fertige Zeitungsseite</h2>
<div id="attachment_1802" class="wp-caption aligncenter" style="width: 473px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/AZ-Blickpunkt-Steffi.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1799]"><img class="size-large wp-image-1802" alt="Allgemeine Zeitung Blickpunkt" src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/AZ-Blickpunkt-Steffi.jpg?resize=463%2C600" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">So sieht das Bild auf der gedruckten Zeitungsseite aus.</p></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Online-Petition: Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements</title>
		<link>http://www.lerg.de/2013/05/08/online-petition-bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements/</link>
		<comments>http://www.lerg.de/2013/05/08/online-petition-bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Nachfolgend eine Pressemeldung aus dem Bereich (m)eines privaten ehrenamtlichen Engagements: Die Online-Petition “Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements“ fordert, das ehrenamtliches Engagement besser und gerechter in der Steuergesetzgebung berücksichtigt wird. Staat und Gesellschaft profitieren in erheblichem Maße von ehrenamtlich engagierten Menschen. Doch der auch finanzielle Aufwand, der diesen Menschen entsteht, wird steuerrechtlich ignoriert. Ein Mensch ist...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/05/08/online-petition-bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/05/08/online-petition-bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements/">Online-Petition: Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Nachfolgend eine Pressemeldung aus dem Bereich (m)eines privaten ehrenamtlichen Engagements:</p>
<p><b>Die Online-Petition</b><b> <i><span style="text-decoration: underline;">“</span></i></b><a title="https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements" href="https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements" target="_blank"><b><i>Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements</i></b></a><b><i><span style="text-decoration: underline;">“</span></i></b><b> fordert, das ehrenamtliches Engagement besser und gerechter in der Steuergesetzgebung berücksichtigt wird. Staat und Gesellschaft profitieren in erheblichem Maße von ehrenamtlich engagierten Menschen. Doch der auch finanzielle Aufwand, der diesen Menschen entsteht, wird steuerrechtlich ignoriert.</b></p>
<p>Ein Mensch ist in seiner Freizeit als ehrenamtliche Schiedsrichter tätig. Er fährt mit seinem Auto jedes Wochenende in der Saison zu verschiedenen Fußballturnieren von Bezirks- oder Kreisliga und pfeift dort diverse Partien. Kann er diese Fahrten mit seinem Auto steuerlich absetzen? Nein! Ein anderer Mensch engagiert sich als ehrenamtlicher und freiwilliger Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst bei einer DLRG Ortsgruppe. Da diese sich nur aus sozialverträglich niedrigen Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert und daher keine umfangreiche persönliche Ausrüstung stellen kann, kauft er sich Einsatzkleidung und Schutzausstattung selbst. Kann er diese Anschaffungskosten steuerlich geltend machen? Nein. Ein Vereinsvorsitzender, der einen Verein ehrenamtlich führt und verwaltet, investiert neben Zeit auch Geld, denn er verbraucht Papier, Druckertinte, Telefon- und Faxkosten und noch einiges mehr. Kann er diese privat finanzierten Kosten absetzen? Nein! Ist das gerecht? Nein!</p>
<p><b>Staat und Gesellschaft profitieren vom Ehrenamt</b></p>
<p>Drei sehr einfache Beispiele, die zeigen, dass ehrenamtlich engagierte Menschen ihre Freizeit, ihre Kompetenz und ihre Schaffenskraft unentgeltlich und gerne investieren, ihnen daraus aber beinahe noch ein finanzieller Nachteil entsteht. In kaum einem Land ist das Ehrenamt so stark, wie in Deutschland, denn in unserem Land sind viele Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Das ist eine Tatsache. Diese vielen Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen erschaffen in unserem Land einen gewaltigen gesellschaftlichen Mehrwert. Das wird niemand bestreiten können und wollen. Unsere Gesellschaft profitiert vom Ehrenamt und zwar in erheblichem Maße! Eine Leistung, die Milliarden kosten würde, wollte man sie stattdessen durch Arbeitnehmer oder Dienstleister erbringen lassen.</p>
<p><b>Wichtige Funktionen wären ohne Ehrenamt nicht machbar</b></p>
<p>Ganz konkret: Die von diesen vielen Millionen Menschen ehrenamtlich zum Wohle der Gesellschaft erbrachten Leistungen wären vom Staat unmöglich zu erbringen. Beispiel: Schon das Ersetzen der tausenden Freiwilligen Feuerwehren durch Berufsfeuerwehren wäre unmöglich zu finanzieren und damit nicht zu realisieren. Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetze wären ohne Freiwilligkeit und Ehrenamt Makulatur.</p>
<p>Schaut man sich die derzeitige Steuergesetzgebung an, dann findet dieses gewaltige Engagement darin fast keinerlei Niederschlag. Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Schiedsrichter, der sein Privatauto für das Ehrenamt nutzt. Hohe Benzinpreise und auch der Verschleiß am Fahrzeug sind durch eine Kilometerauswertung Kosten, die problemlos ganz konkret beziffert und damit verwaltungsmäßig erfassbar gemacht werden können. Aber sie können nicht steuermindernd gelten gemacht werden!</p>
<p><b>Das muss sich ändern – Die Online-Petition</b></p>
<p>Damit sich das ändert und aus ehrenamtlichem Engagement entstehender Aufwand und Belastung steuermindernd geltend gemacht werden kann, wurde die Online-Petition <b><i><span style="text-decoration: underline;">“</span></i></b><a title="https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements" href="https://www.openpetition.de/petition/online/bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements" target="_blank"><b><i>Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements</i></b></a><b><i><span style="text-decoration: underline;">“</span></i></b> gestartet. Ziel der Petition ist es, das der Deutsche Bundestag die Steuergesetzgebung in diesen Aspekten modernisiert und anpasst. Wenn diese angepasste Steuergesetzgebung ermöglicht, dass ehrenamtliches Engagement und daraus entstehender Aufwand und Belastung steuermindernd geltend gemacht werden können, dann würde das diese unverzichtbaren Menschen nicht nur etwas entlasten. Es würde auch eine staatliche Anerkennung mit offiziellem Charakter und eine Motivation darstellen.</p>
<div id="attachment_1794" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/DLRG-Uebung-5-Mai-Personenrettung.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1793]"><img class="size-full wp-image-1794" alt="DLRG Übung 5. Mai 2012" src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/05/DLRG-Uebung-5-Mai-Personenrettung.jpg?resize=600%2C399" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Würden Rettungsdienste, Feuerwehren oder auch verschiedene Fürsorgedienste ohne freiwilliges und ehrenamtliches Engagement funktionieren? Gäbe es beispielsweise keine Ehrenamtler bei der DLRG, wie viele Menschen würden dann ertrinken?!</p></div>
<p><b>Bisherige Berichterstattung zum Thema</b></p>
<p>Allgemeine Zeitung: <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/13068110.htm">http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/13068110.htm</a></p>
<p>Video Allgemeine Zeitung: <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/13068110_video_2361657277001.htm">http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/13068110_video_2361657277001.htm</a></p>
<p>Wir-in-Rheinhessen:  <a href="http://www.wir-in-rheinhessen.de/2013/05/07/online-petition-bessere-steuerliche-forderung-ehrenamtlichen-engagements/">http://www.wir-in-rheinhessen.de/2013/05/07/online-petition-bessere-steuerliche-forderung-ehrenamtlichen-engagements/</a><br />
(Anmerkung zur Transparenz: Der Artikel auf Wir-in-Rheinhessen wurde vom Initiator der Petition verfasst, er ist auch Betreiber der Seite)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/05/08/online-petition-bessere-steuerliche-foerderung-ehrenamtlichen-engagements/">Online-Petition: Bessere steuerliche Förderung ehrenamtlichen Engagements</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p> <p><a href="http://www.lerg.de/?flattrss_redirect&amp;id=1793&amp;md5=8f3346c6bb82322a9e83adce6b7a41cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lerg.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Huffington Post kommt nach Deutschland &#8211; leider!</title>
		<link>http://www.lerg.de/2013/04/26/die-huffington-post-kommt-nach-deutschland-leider/</link>
		<comments>http://www.lerg.de/2013/04/26/die-huffington-post-kommt-nach-deutschland-leider/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 15:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[huffington post]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Die US-Online-Zeitung Huffington Post hat schon lange gesucht und nun wohl endlich einen Partnern gefunden, um auf den deutschen Markt vorzudringen. Die Kooperation soll mit der Burda-Tochter Tomorrow Focus AG zustande kommen. Und HuffPo-Chef Jimmy Maymann hat laut Horizont NET ehrgeizige Pläne: &#8220;Wir wollen in die Top 5 der Nachrichtenangebote vorstoßen.&#8221; Die HuffPo will also...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/04/26/die-huffington-post-kommt-nach-deutschland-leider/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/04/26/die-huffington-post-kommt-nach-deutschland-leider/">Die Huffington Post kommt nach Deutschland &#8211; leider!</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Die US-Online-Zeitung <a title="Huffington Post" href="Rund 500 Reporter und Redakteure sowie mehr als 30.000 Blogger arbeiten für das Portal – sie steuern jeden Tag mehr als 1600 Geschichten bei. Auf diese Weise wird alle 58 Sekunden ein neuer Inhalt auf der Site kreiert. ?PHPSESSID=38gf5dt32ruarko2emrocm4ii2" target="_blank">Huffington Post</a> hat schon lange gesucht und nun wohl endlich einen Partnern gefunden, um auf den deutschen Markt vorzudringen. Die <a title="Gerüchte: Huffington Post startet mit Burda in Deutschland" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Geruechte-Huffington-Post-startet-mit-Burda-in-Deutschland_114260.html" target="_blank">Kooperation soll mit der Burda-Tochter Tomorrow Focus AG</a> zustande kommen. Und HuffPo-Chef Jimmy Maymann hat laut Horizont NET ehrgeizige Pläne: &#8220;<a title="&quot;Huffington Post&quot;-CEO Jimmy Maymann: &quot;Wir wollen in die Top 5 der Nachrichtenangebote vorstoßen&quot;" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Huffington-Post-CEO-Jimmy-Maymann-Wir-wollen-in-die-Top-5-der-Nachrichtenangebote-vorstossen_113557.html" target="_blank">Wir wollen in die Top 5 der Nachrichtenangebote vorstoßen</a>.&#8221; Die HuffPo will also nicht nur auf dem hiesigen Markt Fuß fassen, sondern sie will auch ein gewaltiges Stück vom Publikumskuchen abhaben und eine der führenden Medien hierzulande werden.</p>
<div id="attachment_1769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/04/HuffPo1.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1767]"><img class="size-medium wp-image-1769" alt="Die Huffington Post kommt nach Deutschland - leider!" src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/04/HuffPo1.jpg?resize=300%2C283" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Die Huffington Post kommt nach Deutschland &#8211; leider!</p></div>
<p>Warum schreibe ich in der Überschrift &#8220;<strong>leider</strong>&#8220;? Nun, das hat mehrere Gründe. Nicht weil – sollte der Sturm in die Top-5 gelingen – es einen der vorhandenen Player seinen Platz kosten wird. Wettbewerb ist hart und wichtig. Nein. <strong>Leider</strong>, weil das Geschäftsmodell der Huffington Post meiner Meinung nach nicht nur dubios, sondern unanständig und damit unseriös ist. Warum das?</p>
<h2>HuffPo schadet Verlagen und Medien</h2>
<p>Die Huffington Post war von Anfang an vollständig kostenlos und will es auch bleiben. Sie finanziert sich ausschließlich durch Werbung. Das ist ja eigentlich nicht verkehrt. Allerdings macht dieses Modell – Erfolg hierzulande vorausgesetzt – natürlich ettliche Chancen kaputt, für qualitativ hochwertige journalistische Inhalte Bezahlmodelle (Paid content) zu etablieren.</p>
<p>Mit anderen Worten, die HuffPo macht anderen Verlagen und Medien zumindest teilweise den Markt kaputt. <strong>Leider</strong>! Ich weiß, dass jetzt wieder all jene aufschreien, die den Anspruch haben, das im Internet alles gefälligst umsonst sein muss. Leute die qualitativ hochwertigen Journalismus verlangen, ohne dafür zahlen zu wollen. Passt. Die HuffPo wird eine große Zielgruppe haben. <strong>Leider</strong>! Ich bin der Meinung, dass hochwertiger Journalismus auch im Internet etwas kosten dürfen muss. Und was der Inhalt vieler Gratisangebote taugt, die mit <a title="Freie Journalisten als Text-Nutten auf dem Content-Strich " href="http://www.lerg.de/2012/10/03/freie-journalisten-als-text-nutten-auf-dem-content-strich/" target="_blank">Schüttgut-Texten von den Content-Discountern</a> vollgekübelt werden, fasst der Spruch &#8220;Kost nix taugt nix&#8221; trefflich zusammen. Aber die negative Auswirkung für Verlage und Medien sind nur eine Seite des erwähnten &#8220;<strong>Leider</strong>&#8220;!</p>
<h2>HuffPo macht den Markt für Journalisten kaputt</h2>
<p>Auf der anderen Seite wird es meiner Meinung nach richtig übel und hier wären wir bei der unseriösen und unanständigen Seite. Horizont NET schreibt: &#8220;<a title="&quot;Huffington Post&quot;-CEO Jimmy Maymann: &quot;Wir wollen in die Top 5 der Nachrichtenangebote vorstoßen&quot;" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Huffington-Post-CEO-Jimmy-Maymann-Wir-wollen-in-die-Top-5-der-Nachrichtenangebote-vorstossen_113557.html" target="_blank">Rund 500 Reporter und Redakteure sowie mehr als 30.000 Blogger arbeiten für das Portal – sie steuern jeden Tag mehr als 1600 Geschichten bei. Auf diese Weise wird alle 58 Sekunden ein neuer Inhalt auf der Site kreiert.</a>&#8221; Alle 58 Sekunden neuer Inhalt! Pro Tag also circa 1600 Artikel, den diese große Truppe von Redakteuren und die Armee von Bloggern ermöglichen. Die HuffPo verdient damit Geld, viel Geld, über die Werbung. Im Jahr 2010 machte die Huffington Post <a title="Die Umsätze der Web-Giganten – so viel verdienen Google, Facebook und Co" href="http://trickr.de/die-umsatze-der-web-giganten-%E2%80%93-so-viel-verdienen-google-facebook-und-co/" target="_blank">30 Millionen Dollar Umsatz</a>!</p>
<p>Bei der <a title="Huffington Post kommt nach Deutschland Das ist eine Kampfansage" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/huffington-post-kommt-nach-deutschland-das-ist-eine-kampfansage-12162194.html" target="_blank">FAZ lesen wir</a>, dass die festangestellten Mitarbeite sagen wir mal &#8220;bescheiden&#8221; (es gibt andere Worte, die mit &#8220;besch..&#8221; anfangen) bezahlt werden. <strong>Leider!</strong> Und die oben erwähnten 30.000 Blogger bekommen nichts! <strong>Leider!</strong> (Und &#8220;Leider&#8221; ist leider hier ein viel zu schwaches Wort). Die arbeiten umsonst! Und bitte bitte hört mir auf mit so einem Scheiß wie &#8220;fürs Renome und die Bekanntheit&#8221;!! Renome zahlt keine Miete und mit Bekanntheit kann man im Supermarkt nicht bezahlen.</p>
<p>Mitanderen worten, die HuffPo sorgt dafür, dass der Inhalt, über den sie so erfolgreich ist und ohne den sie sich nicht werbeattraktiv vermarkten könnte, billigstmöglich generiert wird. Sie maximiert damit unverfroren auf dem Rücken von Journalisten und Bloggern ihrem Umsatz. <strong>LEIDER!!</strong> Das passt sehr gut in ein vergleichbares Geschäftsmodell, das ich hier mit dem Beitrag &#8220;<a title="Freie Journalisten als Text-Nutten auf dem Content-Strich" href="http://www.lerg.de/2012/10/03/freie-journalisten-als-text-nutten-auf-dem-content-strich/" target="_blank">Freie Journalisten als Text-Nutten auf dem Content-Strich</a>&#8221; beschrieben habe.</p>
<p>Man erkennt, das viele der modernen Medienstartups dem Berufsstand Journalismus keine Wertschätzung mehr entgegen bringen. <strong>Leider!</strong> Journalistische Arbeit wird auf den Begriff &#8220;Content&#8221; reduziert, der für mich mittlerweile eher eine Art Schimpfwort ist. <strong>Leider!</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><em>Die Huffington Post kommt nach Deutschland &#8211; leider!</em></span></strong></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Google Bildersuche pfeift auf Urheberrecht, fair Use und Co</title>
		<link>http://www.lerg.de/2013/02/07/neue-google-bildersuche-pfeift-auf-urheberrecht-fair-use-und-co/</link>
		<comments>http://www.lerg.de/2013/02/07/neue-google-bildersuche-pfeift-auf-urheberrecht-fair-use-und-co/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 16:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidige Dein Bild]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Mit der Aktion &#8220;Verteidige Dein Netz&#8221; kämpft Google gegen das Leistungsschutzrecht. Dabei erweckt Google mit reichlich pathetischer Rhetorik den Eindruck, dass die Freiheit im Internet auf dem Spiel stünde und Nutzern diese Freiheit durch das Leistungsschutzrecht beschnitten würde (was natürlich Blödsinn ist!). Google gibt sich also hier als Kämpfer für das Gute. Doch Google verfolgt...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/02/07/neue-google-bildersuche-pfeift-auf-urheberrecht-fair-use-und-co/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/02/07/neue-google-bildersuche-pfeift-auf-urheberrecht-fair-use-und-co/">Neue Google Bildersuche pfeift auf Urheberrecht, fair Use und Co</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Mit der Aktion &#8220;Verteidige Dein Netz&#8221; kämpft Google gegen das <a title="Leistungssschutzrecht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a>. Dabei erweckt Google mit reichlich pathetischer Rhetorik den Eindruck, dass die Freiheit im Internet auf dem Spiel stünde und Nutzern diese Freiheit durch das Leistungsschutzrecht beschnitten würde (was natürlich Blödsinn ist!). Google gibt sich also hier als Kämpfer für das Gute.</p>
<p>Doch Google verfolgt mit dieser Kampagne vor allem den eigenen Nutzern und Vorteil. Statt dies hier zu diskutieren – das wurde und wird an anderer Stelle zur Genüge getan – schauen wir uns doch hier mal eine Änderung an, die abermals vor allem vom Eigennutz der Firma getrieben ist, die &#8220;Dont be evil&#8221; als  Leitspruch hat. Es geht um die geänderte Bildersuche, die auf Google.com in Englisch schon implementiert ist. Um zu begreifen, was Google hier tut, schauen wir uns zunächst kurz die &#8220;alte&#8221; bisherige Bildersuche an.</p>
<h2>Google Bildersuche bisher</h2>
<p>Bisher zeigt die Bildersuche zunächst eine Galerie von kleinen Vorschaubildern an. Klickt man ein Bild an, bekommt man diese Darstellung:</p>
<div id="attachment_1712" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-00.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1711]"><img class="size-large wp-image-1712 " title="Die Google Bildersuche in der Bisherigen Form." alt="Die Google Bildersuche in der Bisherigen Form." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-00.jpg?resize=600%2C371" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Die Google Bildersuche in der Bisherigen Form. Die Originalquelle, also die Webseite, wird angezeigt.</p></div>
<p style="text-align: left;">Das angeklickte Bild rückt in die rechte Spalte. Die Hauptansicht zeigt die Originalquelle, also die Webseite, auf der das Bild liegt, vollständig an. Der Nutzer sieht also hier bereits die Originalwebseite. Wer das Bild groß sehen will, muss es anklicken und wird dann von Google aus auf die Originalquelle weitergeleitet. Sprich er landet wie hier im Beispiel auf meinem <a title="Lerg Lichtbilder" href="http://lerg-lichtbilder.de" target="_blank">Foto-Blog</a>, also der von mir betriebenen Internetseite.</p>
<div id="attachment_1715" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-01.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1711]"><img class="size-large wp-image-1715" alt="Bisher leitet die Google-Bildersuche für die Großansicht eines Bildes direkt auf die Originalquelle weiter." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-01.jpg?resize=600%2C375" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bisher leitet die Google-Bildersuche für die Großansicht eines Bildes direkt auf die Originalquelle weiter.</p></div>
<p>Mit anderen Worten, die Google-Bildersuche führt der jeweiligen Internetseite Besucher zu. Prima Sache. Google darf meine Bilder als kleine Vorschau zeigen und im Austausch bekomme ich Besucher auf meine Seite, die sich vielleicht für meine Arbeit interessieren, mich vielleicht als Fotograf engagieren wollen. Genau damit ist aber mit der neuen Bildersuche Schluss!</p>
<h2>Google Bildersuche in Zukunft</h2>
<p>In der englischen Version von Google – es wird gerne behauptet &#8220;auf Google USA&#8221; – ist die neue Suche bereits aktiv. Wer jetzt ein Bild per Suchbegriff sucht, sieht zunächst wieder eine schicke Mosaik-Ansicht aller zum Suchbegriff gefundenen Bilder. Klickt man dann ein Bild an, sieht man sofort den Unterschied zur alten Suche.</p>
<div id="attachment_1717" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-02.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1711]"><img class="size-large wp-image-1717" alt="In der neuen Google-Bildersuche wird keine Vorschau der Originalquelle mehr gezeigt. Statt dessen wird das Bild DIREKT innerhalb von Google groß dargestellt." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-02.jpg?resize=600%2C376" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">In der neuen Google-Bildersuche wird keine Vorschau der Originalquelle mehr gezeigt. Statt dessen wird das Bild DIREKT innerhalb von Google groß dargestellt.</p></div>
<p>Das gefundene Bild wird jetzt direkt innerhalb von Google sehr groß dargestellt. Die Originalquelle taucht nur noch sehr klein als Link auf und ist als Button &#8220;Visit page&#8221; angebunden. Doch wer nur nach dem Bild und eben nicht nach dessen Quelle sucht, bekommt hier von Google innerhalb der Suchseite geboten, was er sucht. Das Bild in groß! Muss ich an dieser Stelle erklären, welche Möglichkeiten der Rechtsklick mit der Maus bietet? Das nachfolgende Bild dürfte als Erklärung genügen!</p>
<div id="attachment_1720" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-03.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1711]"><img class="size-large wp-image-1720" alt="Mit einem Rechtsklick ist das Bild schnell geklaut. Dessen Autor und der betreiber der Webseiten-Quelle hat nichts davon. Nicht mal Besucher auf der Webseite." src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/02/Google-Bildersuche-03.jpg?resize=600%2C369" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einem Rechtsklick ist das Bild schnell geklaut. Dessen Autor und der betreiber der Webseiten-Quelle hat nichts davon. Nicht mal Besucher auf der Webseite.</p></div>
<h2>Google will Nutzer auf seiner Seite binden</h2>
<p>Warum macht Google das? Offiziell will Google uns Glauben machen, dass damit die Suche verbessert werden und der Nutzer ein besseres &#8220;Sucherlebnis&#8221; hat. Es sind sogar Argumente zu hören, dass damit die Quellseiten der Bilder &#8220;entlastet&#8221; würden. Damit nicht genug, denn Google-Sprecher Kay Overbeck wird bei <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/neue-google-bildersuche-zeigt-grosse-bilder-direkt-an-a-880001.html" target="_blank">Spiegel Online</a> zitiert: &#8220;Wir können erkennen, dass durch das neue Design bei einer typischen Suche durchschnittlich ein höherer Click-Through-Wert erzielt wird als früher&#8221;.</p>
<p>Wer das glaubt, wird selig, denn die neue Google Bildersuche ist eindeutig darauf ausgelegt, das die Besucher der Suchseite diese nicht mehr verlassen, sondern im Google-Kosmos bleiben. Wie gesagt, warum die Originalwebseite besuchen, wenn man das Bild längst in großer Version und guter Qualität gefunden hat.</p>
<p>So sieht Googles Wahlspruch &#8220;Dont be evil&#8221; in der Praxis aus! Die Suchmaschine bedient sich der Inhalte fremder Seiten, bindet diese hier in Form von Bildern in voll nutzbarer Größe und nicht mehr beschränkt auf eine kleine Vorschau ein. Mit fremden Inhalten wird den eigenen Nutzern also eine neue Dienstleistung geboten. Der Eigentümer der Inhalte geht leer aus und zwar in jeder Hinsicht. Und dabei wird auf das Urheberrecht auf Deutsch gesagt gesch&#8230;. Also es wird schlichtweg ignoriert.</p>
<h2>Google entwertet das Urheberrecht</h2>
<p>Das ist aber nicht das einzige Problem, das ich hier in Sachen Urheberrecht sehe! Google löst die Bilder ja aus dem Kontext der Webseite heraus, in der die Bilder ursprünglich und eigentlich liegen. Damit &#8220;entwertet&#8221; Google das Urheberrecht. Was meine ich damit? Ganz einfach. Liegt ein Bild in das Design einer Webseite eingebettet, so kann der Besucher der Seite zumindest erahnen, dass er hier geschützte Inhalte vor sich hat. Zeigt die Webseite dazu noch deutlich Copyright-Hinweise an, wird sogar aktiv über das Urheberrecht informiert.</p>
<p>Die neue Google-Bildersuche aber zeigt das Bild ohne den Kontext der Webseite und eventuell dort explizit gezeigte Hinweise auf Copyright an. Die Bilder wirken damit, als wären sie ein allgemein für jeden drei verfügbares Gut, quasi ein gemeinfreies Bild das sich jeder nehmen darf. Google verstärkt damit den Irrglauben vieler, das man sich im Internet frei und kostenlos bedienen darf.</p>
<h2>Und jetzt?</h2>
<p>Was kann man machen? Zunächst kann man sich per Unterschrift der Petition <a title="Verteidige Dein Bild" href="http://verteidige-dein-bild.de/" target="_blank">Verteidige dein Bild</a> anschließen. Das ist zwar mehr eine Unmuts- und Willensbekundung und weniger ein wirksames Instrument. Google wird mit seinem Dienst – seinem Eigentum – so lange machen was es will, bis Datenschützer und Gesetzgeber dem einen Riegel vorschieben. Und da nationales (Urheber-) Recht an den Grenzen endet, wird Google diese Suche vielleicht bei uns auf www.google.de nicht frei schalten. Aber die Seite ist mit zwei Mausklicks auf Englisch umgestellt. Wie sonst habe ich wohl oben die Screenshots gemacht?!</p>
<p>Die Mainzer Fotografin <a title="Heike Rost" href="http://blog.heikerost.com/photos/google-bildersuche-re-design-und-urheberrecht/" target="_blank">Heike Rost hat in ihrem Blogpost</a> zum Thema einige Tipps zusammen gestellt, wie man seine Bilder zumindest teilweise schützen kann. Es gibt auch Tipps, wie man mit Hilfe von Webtechnik – robots.txt und .htaccess seien als Stichwort genannt – die Google-Crawler beschränken oder seine Seite von Google ausgrenzen kann. Aber warum bitte sollte man so was tun? Warum muss man als Webseitenbetreiber selbst technische Maßnahmen treffen, um einen Konzern daran zu hindern, bei uns geltendes Recht zu brechen? Und hier beißt sich die Argumentationskette leider wieder in den eigenen Schwanz. Denn wie ich schon sagte, endet deutsches Recht an Deutschen und europäisches Recht an europäischen Grenzen. Und Google ist ein US-Konzern.</p>
<p>Im Prinzip muss man – und das ist sehr schwer und sehr langwierig – Google Quasi-Monopol im Internet brechen. Also andere Suchmaschinen benutzen und keine Google-Dienste mehr einsetzen. Aber das ist, so befürchte ich, leider utopisch.</p>
<h2>UPDATE 13. Februar:</h2>
<p>Danke an Michael Schilling von <a title="Verteidige Dein Bild" href="http://verteidige-dein-bild.de/" target="_blank">Verteidige dein Bild</a> für den Hinweis: &#8220;Die neue Gogle Bildersuche ist nicht nur unter der .com Domain aufrufbar, sondern bereits weltweit ausgerollt &#8211; außer in Deutschland und Frankreich. Sie existiert auch bereits in deutscher Sprache. Dazu einfach mal google.de aufrufen, unten rechts auf google.com klicken und auf Bilder klicken, um zur Bildersuche zu gelangen. Schon ist die neue Bildersuche auf deutsch präsent.&#8221;</p>
<p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/02/07/neue-google-bildersuche-pfeift-auf-urheberrecht-fair-use-und-co/">Neue Google Bildersuche pfeift auf Urheberrecht, fair Use und Co</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p> <p><a href="http://www.lerg.de/?flattrss_redirect&amp;id=1711&amp;md5=b3826efc8f08cfbecae6406895008a3b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lerg.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nieder mit dem Negerlein und ich mach dich platt Du abgefuckter Wal!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 11:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Die kleine Hexe]]></category>
		<category><![CDATA[Faust]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
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		<category><![CDATA[Moby Dick]]></category>
		<category><![CDATA[Pipi Langstrumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Räuber Hotzenplotz]]></category>
		<category><![CDATA[Redigieren]]></category>
		<category><![CDATA[Verfremden]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Oder: Zensur-Redigat literarischer Klassiker aus halbgaren Gründen Negerlein und Türken mit Pluderhosen haben nichts mehr zu lachen, denn sie werden ausgemerzt! Zumindest in dem Kinderbuch-Klassiker &#8220;Die kleine Hexe&#8220;, geschrieben im Jahre 1957 von Otfried Preußler. Der Thienemann-Verlag wird in der für Sommer 2013 geplanten Neuauflage des Buches unter anderem die Fastnachtsszene in dem Buch ändern....<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2013/01/13/nieder-mit-dem-negerlein-und-ich-mach-dich-platt-du-abgefuckter-wal/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/01/13/nieder-mit-dem-negerlein-und-ich-mach-dich-platt-du-abgefuckter-wal/">Nieder mit dem Negerlein und ich mach dich platt Du abgefuckter Wal!</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><h1>Oder: Zensur-Redigat literarischer Klassiker aus halbgaren Gründen</h1>
<p>Negerlein und Türken mit Pluderhosen haben nichts mehr zu lachen, denn sie werden ausgemerzt! Zumindest in dem Kinderbuch-Klassiker &#8220;<a title="Die kleine Hexe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_kleine_Hexe" target="_blank">Die kleine Hexe</a>&#8220;, geschrieben im Jahre 1957 von Otfried Preußler. Der Thienemann-Verlag wird in der für Sommer 2013 geplanten Neuauflage des Buches unter anderem die Fastnachtsszene in dem Buch ändern. Bisher steht dort zu lesen, dass sich die Kinder an Fastnacht verkleiden als:</p>
<p><strong><em>Negerlein, Türken mit weiten Pluderhosen, Hottentotten-Häuptlinge und Eskimofrauen</em></strong></p>
<p>Der Thienemann-Verlag verlautbart in einer <a title="Pressemeldung Thienemann Verlag" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=632:erklaerung-zur-modernisierung&amp;catid=15:news-artikel&amp;Itemid=29" target="_blank">Pressemeldung</a>:</p>
<p><em>Die kolorierte Neuausgabe von „Die kleine Hexe“ (geplant für Juli 2013) hat den Thienemann Verlag veranlasst, das Wort „Neger“ in „Die kleine Hexe“ zu streichen und auch eine Modernisierung des Textes bezüglich anderer, dem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr üblicher Begriffe vorzunehmen.</em></p>
<div id="attachment_1685" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/01/kleine-hexe.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1684]"><img class="size-large wp-image-1685" alt="Die kleine Hexe (Pressebild Thienemann-Verlag)" src="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2013/01/kleine-hexe.jpg?resize=420%2C600" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Die kleine Hexe (Pressebild Thienemann-Verlag)</p></div>
<p>Und weiter begründet der Verlag in der gleichen Pressemeldung:</p>
<p><em>Der Inhalt der Szene, der Witz und die Intention werden nicht verändert, wenn eine andere, nicht ethnische Verkleidung gewählt wird.</em></p>
<p>Der Verlag ändert in dem in 47 Sprachen weltweit erschienenen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Beststeller also einfach den Text des Autors ab. Angeblich nicht aus Gründen der „Political Correctness“ sondern weil Kinder solcherlei Begriffe nicht mehr verstünden. Hier wird den Kindern also Dummheit unterstellt? All das geschehe ausnahmslos mit Einverständnis und Mitarbeit der Urheber. Als weitere Beispiel führt der Verlag an, dass auch in den Märchen der Gebrüder Grimm der Begriff „Dirne“ irgendwann durch „Mädchen“ ersetzt worden sei, weil Dirne heute anders verstanden würde, als zu Grimms Zeiten.</p>
<p>Anderen Kinderbüchern soll ähnliches widerfahren. So berichtet <a title="Peter Hahne zum Thema Kinderbücher" href="http://www.bild.de/politik/kolumnen/peter-hahne/rettet-die-kinderbuecher-vor-der-sprachpolizei-28072564.bild.html" target="_blank">Peter Hahne in seinem Kommentar</a> zum gleichen Thema bei BILD, dass der &#8220;Negerkönig&#8221; in Astrid Lindgrens beliebtem Buch &#8220;Pipi Langstrumpf&#8221; in &#8220;Südseekönig&#8221; verwandelt werden soll.</p>
<p>Ausgelöst – vielleicht auch nur verstärkt und an die Öffentlichkeit gebracht – wurde die aktuelle Diskussion durch Bundesfamilienministerin, die laut einem Interview mit der <a title="Kristina Schröder in der Zeit." href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-12/familienministerin-schroeder-gott" target="_blank">Zeit</a> lieber von &#8220;<span style="color: #ff0000;">Das Gott</span>&#8221; als &#8220;dem/der Gott&#8221; redet und beim Vorlesen bereits die ihrer Meinung nach diskriminierenden Begriffe für Kinder &#8220;<a title="Kristina Schröder übersetzt synchron." href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/familienministerin-schroeder-zensiert-beim-vorlesen-negerkoenig-zr-2669941.html" target="_blank">synchron übersetzt</a>&#8220;.</p>
<p>Anstatt Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, aus solcher Literatur zu lernen, wie früher und vor langer Zeit geredet und gedacht wurde, wird also solche Literatur dieser historischen Grundlagen beraubt. Beraubt, indem einstmals geläufige und nicht von zweifelhaften Werten belastete Begriffe, die heute andere Konnotationen haben, weg redigiert und ins Neudeutsche übersetzt?</p>
<p>Statt mit solchen Texten eine intellektuelle Herausforderung zu stellen, indem man den jungen Lesern mit den Originaltexten die Chance gibt, Skepsis zu äußern und Fragen zu stellen. Kindern wird nicht mehr zugetraut, von selbst Begriffe, die heutzutage &#8220;belastet&#8221; sind, zu hinterfragen. Statt dessen wird durch das unsägliche Redigat einfach leicht verdauliche Kost daraus gemacht und Kinder zu reinen Konsumenten degradiert.</p>
<p>Wie weit soll das gehen?!! Wird dann rigoros alles &#8220;neu gemacht&#8221;, entwurzelt und in bequeme neue Formeln gegossen. Wird jedes Stück Weltliteratur einer „behutsamen Veränderung“ unterzogen, wie der Thienemann Verlag in besagter Pressemeldung schreibt?</p>
<p>Wie dürfen wir uns dann beispielsweise die berühmte Gretchenfrage vorstellen, die Goethe in Vers 3415 von <a title="Goethes Faust I" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faust_I " target="_blank">Faust I</a> das Gretchen den Faust stellen lässt. Bisher heißt es:</p>
<p><strong><em>Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?</em></strong></p>
<p>Fragt Gretchen, ganz neudeutsch und im Duktus der modernen Gesellschaft dann vielleicht:</p>
<p><strong><em> Hey Alter, wie tickst’n Du in Sachen Weltanschauung</em></strong></p>
<p>Was wird dann aus Büchern wir <a title="Moby Dick" href="(http://de.wikipedia.org/wiki/Moby-Dick" target="_blank">Moby Dick</a>, geschrieben von Herman Melville im Jahre 1851. Wird auch dort die Sprache dann auf das Niveau gebracht, das heute angeblicher Sprachgebrauch der Jugend ist, damit diese solche Bücher &#8220;cooler&#8221; findet. Wird dann aus:</p>
<p><strong><em>Aus den tiefsten Tiefen der Hölle will ich dich verfolgen. Mit meinem letzten Atemzug speie ich dir meinen Hass entgegen.</em></strong></p>
<p>Etwas so etwas wie:</p>
<p><strong><em>Ich mach dich platt, Du abgefuckter Wal</em></strong></p>
<p>Ich finde diese &#8220;behutsamen Veränderungen&#8221;, dieses entstellende Redigat von literarischen Klassikern, ebenso unsinnig und kontraproduktiv, wie bedenklich! Denn wo man aus einem &#8220;Negerkönig&#8221; einen &#8220;Südseekönig&#8221; macht, da werden vielleicht auch andere Inhalte im Laufe der Zeit &#8220;behutsam verändert&#8221;, sodass sie dann bestimmten Personenkreisen ins Weltbild passen. Und nicht nur Literatur kann man umschreiben, sondern auch Geschichte. Für mich ist das nachträgliche Zensur in der Tarnkappe der übereifrigen Moral und Political Correctness.</p>
<p>The post <a href="http://www.lerg.de/2013/01/13/nieder-mit-dem-negerlein-und-ich-mach-dich-platt-du-abgefuckter-wal/">Nieder mit dem Negerlein und ich mach dich platt Du abgefuckter Wal!</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p> <p><a href="http://www.lerg.de/?flattrss_redirect&amp;id=1684&amp;md5=8ed2a137df88a4b04c6950131bb72ba6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lerg.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Sponsored Posts oder: Der Werbewolf im Schafspelz</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 16:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[advertorials]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[sponsored posts]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Die Unsitte der Sponsored Posts – Rund um die Bloggerszene ist ein Geschäftsmodell für Werbevermarktung entstanden, das sich aus meiner Sicht eher unfeiner Methoden bedient. Es zielt darauf ab, Werbebotschaften so getarnt zu verbreiten, dass sie nicht als Werbung erkennbar sind, sondern als normale Blogartikel betrachtet werden. Das Ziel ist klar, gute Blogs mit gutem...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2012/12/13/sponsored-posts-oder-der-werbewolf-im-schafspelz/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2012/12/13/sponsored-posts-oder-der-werbewolf-im-schafspelz/">Sponsored Posts oder: Der Werbewolf im Schafspelz</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><div id="attachment_1652" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/einkaufswagen.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1651]"><img class="size-medium wp-image-1652 " title="Blogger werden mit Cash geködert. (Bild: stock:xchng)" alt="Blogger werden mit Cash geködert. (Bild: stock:xchng)" src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/einkaufswagen.jpg?resize=300%2C198" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Blogger werden mit Cash geködert. (Bild: stock:xchng)</p></div>
<p>Die Unsitte der Sponsored Posts – Rund um die Bloggerszene ist ein Geschäftsmodell für Werbevermarktung entstanden, das sich aus meiner Sicht eher unfeiner Methoden bedient. Es zielt darauf ab, Werbebotschaften so getarnt zu verbreiten, dass sie nicht als Werbung erkennbar sind, sondern als normale Blogartikel betrachtet werden. Das Ziel ist klar, gute Blogs mit gutem Ruf und vielen Fans sollen als Vehikel für verdeckte Werbung instrumentalisiert werden.</p>
<p>Dabei soll <a href="http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex/richtlinien-zu-ziffer-7.html" target="_blank">Ziffer 7 des Pressekodex „Trennung von Redaktion und Werbung“</a> gezielt unterwandert werden. Die in den letzten Jahren entstandenen Vermarkter bauen darauf, dass Blogger diese Standesregeln nicht kennen und sich mit „Aufwandsentschädigungen“ für Werbung im Artikel-Tarnkleid laufen lassen. Und das klappt auch sehr gut, wenn man sich alleine die Häufigkeit anschaut, mit der solche Dienstleister auch auf mich zukommen.</p>
<h2>Sponsored Posts vom Blogger selbst gestaltet</h2>
<p>Einer dieser Vermarkter namens sponsored-posts.de erklärt sein Geschäftsmodell schon alleine dadurch, dass er den Begriff für diese gekauften Artikel – Sponsored Posts – als seinen Domain-Namen verwendet. Und auf der Internetseite lesen wir:</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em>Sponsored Posts?</em></span><br />
<span style="color: #3366ff;"><em> Ein Sponsored Post ist ein neuer Artikel in einem Blog, für den du bezahlt wirst. In so einem Beitrag wird das Produkt/die Dienstleistung eines Kunden beschrieben oder auch bewertet.</em></span></p>
<p>Auch die Zielgruppe wird klar definiert:</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em>Pro fertigen Artikel zahlen wir dir zwischen 30 und 100 Euro (Netto), je nach Größe, Thema und Leseranzahl deines Blogs. Um mitzumachen, brauchst du ein gepflegtes Blog, auf dem regelmäßig Beiträge veröffentlicht werden.</em></span></p>
<p>Bei diesem Anbieter wird wenigstens keine Lobeshymne verlangt:</p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Wir teilen dir einen Kunde bzw. ein Produkt mit, für das ein Sponsored Post geschrieben werden soll. In der inhaltlichen Ausgestaltung deines Artikels sind dir keine Grenzen gesetzt, wir machen hier keine Vorgaben. Dein Artikel sollte sich nur mit dem Thema des Kunden beschäftigen bzw. den Kunde vorstellen. Wie du das gestaltest, bleibt dir überlassen &#8211; denn bloggen kannst Du am besten!</span></em></p>
<p>Eine Werbekennzeichnung solcher Artikel ist eher unerwünscht. Wir lesen:</p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Abhängig vom Kunde kann ein Sponsored Post auch als Werbung markiert werden.</span></em></p>
<p>Sprich, der Werbekunde kann diese Kennzeichnung auch ablehnen.</p>
<h2>Sponsored Posts fix und fertig geliefert</h2>
<p>Andere Vermarkter gehen da noch direkter zu Werke und bieten quasi fix und fertige Artikel an, die nur noch ins Blog gestellt werden müssen. Auch hier wird mit entsprechenden Geldangeboten geködert.</p>
<p>Für Blogger, die ihre Blogs oft ehrenamtlich betreiben und damit – außer vielleicht über offiziell als solche erkennbare Google AdSense-Werbung – kein oder kaum Geld verdienen, sind Beträge von 20 bis 100 Euro für einen Betrag durchaus verlockend.</p>
<p>Das aber in dem Moment, in dem ein solcher „Artikel“ NICHT als Werbung deutlich gekennzeichnet wird, ein Betrug am Leser stattfindet, der einen neutralen Artikel zu lesen glaubt und getarnte Werbung konsumiert, wird vielen Bloggern als journalistischen Laien nicht bewusst. Und das der Ruf eines guten Blogs schnell verfliegt, wenn solche Lesertäuschungen bekannt und öffentlich angeprangert werden, ist den Bloggern oft nicht klar.</p>
<h2>Offiziell oder Schleichweg</h2>
<p>Einige Agenturen und Dienstleister spielen mit offenen Karten und beschreiben, so wie sponsored-posts.de klipp und klar und ehrlich, wie ihr Geschäftsmodell mit den Sponsored Posts funktioniert. Aber andere spielen weniger mit offenen Karten. So bekam ich gestern die nachfolgende E-Mail (die auch Anlass für diesen Blogpost ist), deren Inhalt ich anonymisiert habe, damit ich ihn hier wiedergeben kann:</p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Lieber Herr Lerg,</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">als freiberuflicher Redakteur unterstütze ich Online-Portale bei der Erarbeitung und Verbreitung interessanter und informativer Artikel. Daher suche ich immer wieder geeignete Blogs und Webseiten wie wir-in-rheinhessen.de für verschiedene Werbemöglichkeiten.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Es handelt sich dabei beispielsweise um die Veröffentlichung eines Textes, den Sie erarbeiten und in dem Sie einen meiner betreuten Artikel als Quelle nennen. Dafür erhalten Sie natürlich eine faire Aufwandsentschädigung.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Könnte diese Art der Zusammenarbeit interessant für Sie ein? Über ein kurzes Feedback würde ich mich sehr freuen.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Liebe Grüße und noch einen schönen Abend</span></em><br />
<em><span style="color: #3366ff;"> Max Mustermann</span></em></p>
<p>Es geht hier natürlich kaum um Journalismus, auch wenn Schlagworte wie „Redakteur“ und „Artikel“ fallen. Die Absicht entlarvt sich in dem Wort „Werbemöglichkeiten“. Ziel des Absenders ist es, für einen PR-Text, den er schreibt und vermarktet, Reichweite zu erzielen. Und wenn dafür ein Backlink aus einer qualitativen Quelle, statt einer bei Google nicht geschätzten Linkfarm kommt, umso besser. Und wenn Leser aufgrund einer Artikelempfehlung in einem anderen Blog eingefangen werden, ist das noch effizienter.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel:</p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Hallo Andreas.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Ich weiß nicht so richtig, ob meine E-Mails bei dir ankommen.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Vor einigen Tagen habe ich dich gefragt, ob ich dir einen Gastartikel für macazin.de zuschicken dürfte. Thematisch dachte ich an etwas wie:</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">&#8220;Immer noch die alten Apple Kopfhörer in Gebrauch? Die besten Alternativen&#8221;</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Wäre das etwas für dich? Kann ich dir einen Artikel erarbeiten? Dafür kann ich deine Website in einem Artikel meines Blogs ipad-xyz.de verlinken.</span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Auch wenn du vielleicht gar nicht interessiert bist, wäre eine kurze Absage ganz cool von dir <img src='http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' data-recalc-dims="1" /> </span></em></p>
<p><em><span style="color: #3366ff;">Bis dann</span></em><br />
<em><span style="color: #3366ff;"> Benjamin Beispiel</span></em></p>
<p>Auch hier geht es um ähnliches. Der fremde Absender versucht über die Anrede mit dem Vornamen und das Du eine Vertrautheit vorzugaukeln, die es nicht gibt. Vermutlich wäre dieser „Gastartikel“ entweder eine bezahlte Lobeshymne auf einen bestimmten Hersteller von Kopfhörern oder aber voller Afilliate-Links, bei deren Anklicken der Gastautor dann kassiert. Statt mit einer faire Aufwandsentschädigung wird hier mit einem Backlink geködert.</p>
<p>Mails wie diese habe ich schon viele bekommen. Ab und zu habe ich mal geantwortet, um zu sehen, was die Absender genau wollen, mit welchen Beträgen sie ködern und wie sie vor allem zu der Aussage „Wenn, dann nur mit einer deutlichen Kennzeichnung als Werbeanzeige“ stehen. Gerade bei dieser Frage wird dann meist abgelehnt.</p>
<h2>Sponsored Posts entweder ganz korrekt oder gar nicht?</h2>
<p>Meine Meinung zu Sponsored Posts ist eindeutig „<strong><em>gar nicht</em></strong>“. Ich finde in Blogs und anderen Medien haben Werbeartikel nichts verloren. Werbebotschaften sollten also solche auch textlich und inhaltlich erkennbar sein und nicht optisch und inhaltlich so wirken, als käme das Ganze aus der Redaktion. Genau so unsäglich finde ich „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advertorial" target="_blank">Advertorials</a>“, die man vor allem in Fachzeitschriften findet. Dort werden lobende Artikel über Produkte oder Dienstleistungen geschrieben, die sehr weit dem Layout der echten redaktionellen Artikel entsprechen. Meist steht nur ganz unscheinbar klein und dünn irgendwo „Advertorial“. Auch das ist in meinen Augen Lesertäuschung.</p>
<p>Ich kann verstehen, dass es für engagierte Blogger, die ihre Webseiten oft privat finanzieren, verlockend ist, mit Texten Geld zu verdienen. Wenn überhaupt, dann ist so etwas meiner Meinung nach nur „ganz korrekt“ statthaft. Dem Leser muss deutlich und gut sichtbar klar gemacht werden, dass er hier einen bezahlten werblichen Inhalt liest. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/sponsored-post/" target="_blank">Basic Thinking</a> macht das beispielsweise in akzeptabler Weise.</p>
<p>Realität ist aber leider, dass diese Vermarkter intensiv danach streben, genau das „ganz korrekte“ aus den schon genannten Gründen zu vermeiden und ihre Sponsored Posts als normalen Artikel zu lancieren.</p>
<p>Und der Vollständigkeit halber, hier nochmal der <a href="http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex.html" target="_blank">Link zum Deutschen Pressekodex</a>. Nicht nur Ziffer 7 enthält Standesregeln, die meiner Meinung nach für jegliche journalistische Darstellung gelten. Auch für Blogs!</p>
<h2>UPDATE:</h2>
<p>Heute habe ich die Firma <a href="https://www.rankseller.de/" target="_blank">Rankseller</a> entdeckt. Dort wird das Geschäftsmodell bisher am unverblümtesten beschrieben. Dort steht zu lesen:</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Vorteile für Advertiser &#8211; Agenturen, SEOs und Unternehmen</em></strong></span></p>
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</em></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> </span></p>
<p>The post <a href="http://www.lerg.de/2012/12/13/sponsored-posts-oder-der-werbewolf-im-schafspelz/">Sponsored Posts oder: Der Werbewolf im Schafspelz</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p> <p><a href="http://www.lerg.de/?flattrss_redirect&amp;id=1651&amp;md5=06a5d3d813b5ae16b54b16b4e2067b10" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lerg.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mobile Mediennutzung boomt und das bringt die Frage: Responsive Design oder App?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 16:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne neue Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Responsive Design]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Responsive Design oder App? Die Nutzung des Internet und damit auch von Online-Medien über mobile Geräte boomt und nimmt ständig zu. Die Studie „Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft“ der Initiative D21 belegt, dass im Jahr 2012 schon 34,8 Prozent der Internet-Nutzer hierzulande mobil auf das WWW zugreifen. Betrachtet man es nach Endgeräten...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2012/12/06/mobile-mediennutzung-boomt-und-das-bringt-die-frage-responsive-design-oder-app/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2012/12/06/mobile-mediennutzung-boomt-und-das-bringt-die-frage-responsive-design-oder-app/">Mobile Mediennutzung boomt und das bringt die Frage: Responsive Design oder App?</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><div id="attachment_1622" class="wp-caption alignright" style="width: 175px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-pc.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1622" title="Bild 1: Wir-in-Rheinhessen auf dem normalen PC." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-pc.jpg?resize=165%2C300" alt="Bild 1: Wir-in-Rheinhessen auf dem normalen PC." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 1: Wir-in-Rheinhessen auf dem normalen PC.</p></div>
<p>Responsive Design oder App? Die Nutzung des Internet und damit auch von Online-Medien über mobile Geräte boomt und nimmt ständig zu. Die Studie <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2012/02/Mobile_Internetnutzung_2012.pdf" target="_blank">„Mobile Internetnutzung – Entwicklungsschub für die digitale Gesellschaft“ der Initiative D21</a> belegt, dass im Jahr 2012 schon 34,8 Prozent der Internet-Nutzer hierzulande mobil auf das WWW zugreifen. Betrachtet man es nach Endgeräten gruppiert, werden 59,7 Prozent der Smartphones für das mobile Surfen im WWW genutzt. Und betrachtet man die Auswertung nach den mobil genutzten Inhalten, dann ist „Nachrichten lesen“ mit 17,2 Prozent das stärkste Nutzerinteresse, dicht gefolgt von „Themen suchen“ (17,0 %) und „Lokalen Infodiensten“ (16,9 %).</p>
<p>Auch ich kann das bei meinem Bürgerjournalismus-Portal <a href="http://www.wir-in-rheinhessen.de" target="_blank">www.wir-in-rheinhessen.de</a> deutlich in den Nutzerzahlen messen. Im Schnitt ein knappes Viertel aller Zugriffe erfolgt mittlerweile über mobile Geräte und davon fällt der Löwenanteil auf Smartphones. Es ist also wichtig, dass man diesen mobilen Nutzern ein „gutes Nutzererlebnis“ bietet, wie es auf Marketingdeutsch so schön heißt. Denn wenn die normale Darstellung der Internetseite, wie man sie auf dem Computer kennt (Bild 1), einfach nur eins zu eins auf einem Smartphone-Display dargestellt wird , dann ist das alles andere als nutzerfreundlich. Als Lösung bieten sich zwei Wegen an: <span style="text-decoration: underline;">Responsive Design</span> oder eine <span style="text-decoration: underline;">App</span>. Ich habe <a href="http://www.wir-in-rheinhessen.de" target="_blank">www.wir-in-rheinhessen.de</a> unlängst auf responsive Design umgestellt. Schauen wir uns kurz die Vor- und Nachteile von responsivem Designe oder einer speziellen App an.</p>
<h2>Responsive Design</h2>
<p>Was ist Responsive Design? Zur Erklärung sei hier zunächst aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Design" target="_blank">Wikipedia</a> zitiert:</p>
<div id="attachment_1623" class="wp-caption alignright" style="width: 179px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-iphone.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1623" title="Bild 2: Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5)." src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-iphone.jpg?resize=169%2C300" alt="Bild 2: Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5)." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 2: Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5).</p></div>
<p><em>Responsive Webdesign bedeutet reaktionsfähiges Webdesign und bezeichnet eine Praxis im Webdesign, bei der der grafische Aufbau, insbesondere die Strukturierung der einzelnen Elemente wie z. B. Navigationen und Texte, von Webseiten dynamisch und unter Berücksichtigung der Anforderungen des betrachtenden Gerätes erfolgt. Technische Basis sind neueste Webstandards wie HTML5 und CSS3</em></p>
<h3>Vorteile Responsive Design:</h3>
<ol>
<li>Eine responsive Internetseite erkennt, auf welchem Endgerät sie betrachtet wird und passt sich automatisch auf die Darstellung auf diesem Gerät an. Auf dem Computer-Monitor sieht die Seite ganz normal aus. Auf dem Tablett und erst recht auf dem Smartphone verändert sich das Layout. Dabei wird die Seite nicht etwa einfach nur skaliert.
<div id="attachment_1628" class="wp-caption alignright" style="width: 179px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-2-iphone.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1628" title="Bild 3: Die Navigation von Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5)." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-2-iphone.jpg?resize=169%2C300" alt="Bild 3: Die Navigation von Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5)." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 3: Die Navigation von Wir-in-Rheinhessen auf dem Smartphone (iPhone 5).</p></div>
<p>Das hat nichts mit responsive zu tun. Die Seite ändert ihr Layout und ihren Aufbau und ist dann beispielsweise auf dem Smartphone als lange schmale scrollbare einspaltige Seite zu sehen (Bild 2). Damit nicht genug, denn auch die herkömmliche Navigation der Seite wird ersetzt. Auf dem iPhone beispielsweise wird statt dessen ein typisches Designelement von iOS benutzt (Bild 3).Auch auf dem Tablet wie dem iPad wird das Design entsprechend optimiert. Hier reagiert das responsive Design auch auf Hoch- und Querformat und passt die Darstellung entsprechend ab. Im Querformat bietet ein Tablet genug Platz für die reguläre Darstellung der Internetseite (Bild 4), während das Layout im Hochformat wieder angepasst wird (Bild 5).</li>
<li>Das responsive Design ist plattformunabhängig! Das bedeutet, es funktioniert auf Geräten mit Apples iOS ebenso, wie auf Geräten mit Google Android und anderen mobilen Betriebssystemen.</li>
<li>Es ist bezahlbar und auch für einen kleinen Betrieb oder eine einzelne Person handlebar. ich benutze ein responsives Template-Design von <a href="http://www.der-prinz.de/" target="_blank">Michael Oeser</a>, das sehr gut umgesetzt ist. Gute Templates kosten zwar etwas Geld, aber das ist sehr gut investiert. Denn man hat nach der Installation des Templates unter WordPress eigentlich keine Arbeit mehr. Der Betreuungsaufwand ist sehr gering.</li>
<li>Es muss nur eine Internetseite gepflegt werden und nicht zwei, eine normale und eine spezielle mobile-Version. Auch muss der Nutzer nur eine Webadresse kennen.</li>
</ol>
<h3>Nachteile Responsive Design:</h3>
<ol>
<li>Es gibt auch einige wenige Nachteile des responsiven Designs. Das ursprüngliche Layout der Internetseite geht zu Gunsten der besseren Nutzbarkeit auf dem mobilen Gerät verloren. Alle Elemente sind zwar nach wie vor vorhanden, aber eben woanders, als in der normalen Webansicht.</li>
<li>
<div id="attachment_1631" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-3-ipad.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1631" title="Bild 4: Die querformatige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-3-ipad.jpg?resize=300%2C225" alt="Bild 4: Die querformatige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 4: Die querformatige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad).</p></div>
<p>Man kann keine Push-Benachrichtigungen benutzen. Auf Smartphones und Tablet kann unter den meisten Betriebssystemen „pushen“, also aktiv Nachrichten als Popup-Meldung auf das Display „drücken“. Das aber geht ausschließlich über programmierte Apps, nicht aber über responsive Internetseiten im Browser.</li>
</ol>
<h2>Smartphone &amp; Tablet-Apps</h2>
<p>App steht für Application und ist nichts anderes als ein Anwendungsprogramm, das speziell für das jeweilige mobile Betriebssystem geschrieben wurde.</p>
<h3>Vorteile der App:</h3>
<ol>
<li>Man kann aktiv Push-Benachrichtigungen nutzen. Sprich, man kann dem Nutzer aktiv neue Inhalte als angeteaserte Popup-Meldung auf das Display „drücken“. Damit kann man aktiv zur Nutzung der App motivieren und muss nicht hoffen, dass der Nutzer die App irgendwann mal wieder öffnet. Hier bietet sich also ein Einfluss auf die Nutzungsfrequent, solange der Nutzer die Push-Funktion nicht blockiert.</li>
<li>
<div id="attachment_1634" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-ipad.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1634" title="Bild 5: Die hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." src="http://i0.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-1-ipad.jpg?resize=225%2C300" alt="Bild 5: Die hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 5: Die hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad).</p></div>
<p>Man kann eine höhere Interaktivität erreichen, indem die App Schaltflächen, Eingabemasken und ähnliches nutzt. Es können sogar Lokalisierungen vorgenommen werden, indem die GPS-Koordinaten durch die App ausgewertet werden. So könnte man dem Nutzer ortsbezogene Informationen andienen.</li>
</ol>
<h3>Nachteile der App:</h3>
<ol>
<li> Größter Nachteil ist, dass eine App nur auf einem Betriebssystem läuft. Soll also jeder Smartphone-Nutzer adressiert werden, muss für jede Plattform eine eigene App programmiert und dann auch gepflegt werden. Entweder man ist oder hat selbst Programmier-Experten, oder man muss einen externen Dienstleister mit der Anwendungsentwicklung beauftragen. Das bringt den zweiten Nachteil.</li>
</ol>
<ol>
<li>
<div id="attachment_1635" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-2-ipad.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1621]"><img class="size-medium wp-image-1635" title="Bild 5: Die Navigation in der hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." src="http://i2.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/12/response-2-ipad.jpg?resize=225%2C300" alt="Bild 5: Die Navigation in der hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad)." data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Bild 5: Die Navigation in der hochkantige Darstellung von Wir-in-Rheinhessen auf dem Tablet (iPad).</p></div>
<p>Eine App ist teuer! Die Anwendung muss programmiert werden. Ob das im eigenen Haus oder durch externe Dienstleister geschieht, das ganze kostet Geld. Viel Geld vor allem für kleine Unternehmen oder Einzelunternehmer. Dann muss die App immer wieder an neue Versionen des Betriebssystems angepasst oder um Funktionen erweitert werden. Geschieht all das gleich für mehrere mobile Betriebssysteme, dann entstehen schnell sehr hohe Kosten. Stellt man die App kostenlos zur Verfügung, stehen den Kosten keine Einnahmen gegenüber.</li>
<li>Apps müssen vor allem bei Apple durch ein strenges Prüfungsverfahren geschleust werden. Wird die App abgelehnt, war die Entwicklungsarbeit umsonst.</li>
<li>Eine weitere Hürde ist die Tatsache, dass die App beworben und gefunden werden muss, damit der Nutzer diese installiert und nutzt.</li>
</ol>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die Nutzung eines responsiven Webdesigns ist flexibler und deutlich günstiger als eine App und vor allem plattformunabhängig. Sie läuft auf allen mobilen Geräten ohne großen Anpassungs- oder Programmieraufwand. Apps erlauben zwar über Push-Funktionen eine direkte &#8220;aggressivere&#8221; Ansprache des Nutzers, sind aber kosten- und pflegeaufwändig. Kann man sich nicht leisten, Apps für alle Plattformen zu entwickeln, muss man sich auf eine oder zwei konzentrieren.</p>
<p>The post <a href="http://www.lerg.de/2012/12/06/mobile-mediennutzung-boomt-und-das-bringt-die-frage-responsive-design-oder-app/">Mobile Mediennutzung boomt und das bringt die Frage: Responsive Design oder App?</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p> <p><a href="http://www.lerg.de/?flattrss_redirect&amp;id=1621&amp;md5=c003fb74c2868721137b567cc7c582bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lerg.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ACHTUNG Wortkünstler am Werk &#8211; heute: Autojournalisten</title>
		<link>http://www.lerg.de/2012/11/20/achtung-wortkuenstler-am-werk-heute-autojournalisten/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 12:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Lerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß bei der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bombast]]></category>
		<category><![CDATA[Lesbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Textqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalschwulst]]></category>
		<category><![CDATA[Verständlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wortkünstler]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Neues bei Lerg Media: </p><p>Es gibt für Journalisten so manche Merksätze für das Schreiben von qualitativ hochwertigen Texten. Beispielsweise „Flotte Schreibe ist nicht automatisch guter Stil“ oder auch „Journalistische Texte sind Gebrauchstexte“. Das von Langer, Schulz von Thun und Tausch im 2006 entwickelte Hamburger Modell der Verständlichkeit von Texten stellt vier Kriterien auf, an denen sich ein gut verständlicher...<br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.lerg.de/2012/11/20/achtung-wortkuenstler-am-werk-heute-autojournalisten/">Weiterlesen &#187;</a><br /><br /></p></p><p>The post <a href="http://www.lerg.de/2012/11/20/achtung-wortkuenstler-am-werk-heute-autojournalisten/">ACHTUNG Wortkünstler am Werk &#8211; heute: Autojournalisten</a> appeared first on <a href="http://www.lerg.de">Lerg Media</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neues bei Lerg Media: </p><div id="attachment_1592" class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><a href="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/11/bleilettern.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]' rel="lightbox[1588]"><img class="size-medium wp-image-1592 " title="Wenn Wortkünstler aus Buchstaben Wortkunst drechseln ... (Bild: stock:xchng)" src="http://i1.wp.com/www.lerg.de/wp-content/uploads/2012/11/bleilettern.jpg?resize=297%2C300" alt="Wenn Wortkünstler aus Buchstaben Wortkunst drechseln ... (Bild: stock:xchng)" data-recalc-dims="1" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn Wortkünstler aus Buchstaben Wortkunst drechseln &#8230; (Bild: stock:xchng)</p></div>
<p>Es gibt für Journalisten so manche Merksätze für das Schreiben von qualitativ hochwertigen Texten. Beispielsweise „Flotte Schreibe ist nicht automatisch guter Stil“ oder auch „Journalistische Texte sind Gebrauchstexte“.</p>
<p>Das von Langer, Schulz von Thun und Tausch im 2006 entwickelte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Verst%C3%A4ndlichkeitskonzept#Weblinks" target="_blank">Hamburger Modell der Verständlichkeit</a> von Texten stellt vier Kriterien auf, an denen sich ein gut verständlicher Text messen lässt. Das sind:</p>
<p>1. Einfachheit<br />
2. Gliederung – Ordnung<br />
3. Kürze – Prägnanz<br />
4. Anregende Zusätze</p>
<p>Ich will jetzt nicht das ganze Modell erläutern, wer sich dafür interessiert, dem sei dieser <a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/verstaendlicher-text/vier-merkmale-der-verstaendlichkeit.html" target="_blank">Link</a> empfohlen. Doch nicht selten hat man den Eindruck, dass diese Erkenntnisse in Redaktionen nicht all zu weit verbreitet sind. Oft genug vermisst man beim Lesen von Artikeln die ersten drei Punkte, also &#8220;Einfachheit&#8221;, &#8220;Gliederung &amp; Ordnung&#8221;, sowie &#8220;Kürze und Prägnanz&#8221;. Dafür aber wird der Punkt &#8220;Anregende Zusätze&#8221; zuerst missverstanden und das Missverstandene dann massiv übertrieben.</p>
<p>Ich rede von blümeranten bis üppigen &#8220;Dekorationen&#8221; im Text. Von aufgeblähten Konstrukten, die einen Text interessant machen sollen, aber einfach nur abgegriffen und gekünstelt sind. Von verbalen Ergüssen, die so abstrakt sind, dass sie nicht mehr sachlich und verständlich sind, sondern nur noch Selbstzweck. Der frühere Redaktionsleiter einer Lokalredaktion, für die ich auch heute noch arbeite, nannte das Treiben solcher Wortkünstler einmal nicht zu Unrecht „Verbal-Onanie“.</p>
<h2>Wortkünstler am Werk</h2>
<p>In dieser neuen kleinen Serie – ich habe lange nach einem adäquaten Titel gesucht – möchte ich mal einige dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stilbl%C3%BCte" target="_blank">Stilblüten</a> sammeln. Vor allem in der Fach- und Special Interest-Presse wird man schnell fündig. Den Anfang machen wir direkt mal mit den Auto-Medien, denn nirgendwo sonst, wird dermaßen „Gas gegeben“ in Sachen Wortschmuck. Da „hängt ein Wagen gut am Gas“. Da „krallen sich Pneus aggressiv in den Asphalt“ und da kann man mit einer „knackigen Schaltung“ dann „Gänge schnell und präzise nachladen“. Nachfolgend als drei Zitat-Sammlungen mit automobilem Wortbombast. Viel Spaß!</p>
<h2>Neuer Porsche Boxster S als Elferjäger</h2>
<p>Als Aufwärmrunde in das Thema der bemüht wortgewaltigen Satzkonstrukte hier der Artikel „<a href="http://www.driver.de/neuer-porsche-boxster-s-als-elferjaeger-/id_60774942/index" target="_blank">Neuer Porsche Boxster S als Elferjäger</a>“ über den Porsche Boxter S, den ich auf <a href="http://www.driver.de" target="_blank">www.driver.de</a> gefunden habe. Statt eines Autors wird „Press Inform“ als Quelle angegeben. Mit anderen Worten, hier wurde eine Pressemeldung verwertet. Fremdtext statt Eigenleistung.</p>
<p><em>Der 3,4 Liter große Sechszylinder-Boxer ist eng mit dem Basis-Triebwerk des 911 Carrera verwandt, das 350 Pferde reiten lässt.</em></p>
<p><em>… und die bissigen Bremsen …</em></p>
<p><em>Der 3,4 Liter große Boxer hängt so munter am Gas, dass es nicht nach mehr als einem willigen Gasfuß verlangt.</em></p>
<p><em>Die 19-Zöller sorgen dafür, dass die 315 PS jederzeit bissig auf die Fahrbahn kommen und in beeindruckenden Vortrieb umgemünzt werden können.</em></p>
<h2>Getunte Power-Limos mit bis zu 600 PS</h2>
<p>Und weiter geht es zur Auto Bild. Dort verlockte mich die Überschrift „<a href="http://www.autobild.de/artikel/ac-schnitzer-m5-techart-panamera-gsc-cls-63-amg-vergleich-3684908.html#" target="_blank">Getunte Power-Limos mit bis zu 600 PS</a>“ zur Suche nach Wortbombast. Ich wurde fündig. So wie die Werke die „Leistungskeule“ schwingen, schwingt der Autor die Wortkeule.</p>
<p><em>Auch wenn die Werke bereits kräftig die Leistungskeule schwingen, muss nach Meinung der Tuner noch mehr gehen.</em></p>
<p><em>Der M5 klingt bereits ab Werk nicht unsportlich. Doch Schnitzer legt mit der eigens kreierten Anlage noch eine wesentlich kernigere Musik auf.</em></p>
<p><em>Weitere 25 Pferdchen weckt die großvolumige Sportauspuffanlage.</em></p>
<p><em>Dann schmücken den Panamera sportive Schürzen, Kotflügelverbreiterungen, Schweller, eine Motorhaube in Sichtkarbon sowie ein Monster-Heckleitwerk.</em></p>
<h2>Rallye-Pistensau gegen Highend-Sportler</h2>
<p>Schon die Überschrift „<a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/audi-r8-v10-plus-und-audi-s1-rallye-pistensau-gegen-highend-sportler-5997747.html" target="_blank">Rallye-Pistensau gegen Highend-Sportler</a>“ ließ in der Auto, Motor und Sport auf eine wahre Orgie an gedrechselten Wortkonstrukten hoffen. Und siehe, wir werden nicht enttäuscht. Dieser Autor erweist sich als filigraner Künstler der verbalen Üppigkeiten.</p>
<p><em>Die wuchtigen Auspuffblenden pressen nur ein schüchternes Liedchen aus dem drahtigen Körper in der Exklusivfarbe Sepangblau Matteffekt.</em></p>
<p><em>Sanfte Siebengang-S-Tronic ersetzt ruppige R-Tronic, was das Schaltkopfnicken eliminiert und den Verbrauch minimiert, aber 20 Kilogramm mehr Gewicht zum technisch weitgehend Bekannten addiert.</em></p>
<p><em>Im Heck lauert ein gaslüsterner Pfundskerl von Motor, der maximal 550 PS leistet, primär angereichert durch Elektronik-Doping, das dem 5,2-Liter-V10 über 7.000 Touren die zweite Luft beschert.</em></p>
<p><em>Dagegen wirken die schmalen Brauen seiner Voll-LED-Scheinwerfer wie mit dem Kajalstift gezogen.</em></p>
<p><em>Hinter den neuen Heckleuchten mit den Laufstreifenblinkern schnaubt der Audi S1 mit der Hälfte an Zylindern, weniger als 50 Prozent des Hubraums, dafür doppelt so hohl und grob – schmettert den legendären Gruppe B-Sound gefühlt bis nach Rimini.</em></p>
<p><em>Zwei Meister der Traktion feuern sich an, der Audi R8 V10 Plus nun im Sportmodus, mit offenen Auspuffklappen und großartiger Stimmgewalt zum Start gerüstet.</em></p>
<p><em>Wie dem auch sei: In beiden Fällen kommt Radschlupf beim Sprint so selten vor wie Fish &amp; Chips in einer Trattoria.</em></p>
<p><em>… die Drehzahl jenseits der 5.000 einpegelt und das Gruppe B-Monster Audi S1 in die Umlaufbahn feuert.</em></p>
<p><em>Zwei, drei, vier, fünf, sechs – auch dezent ergraute Meister wirbeln den offenliegenden Schaltstock trotz H-Schema noch mit Elan durch die Gassen.</em><br />
<em> Launchcontrol, Vollgas, Fuß von der Bremse – arrivederci und ciao.</em></p>
<p><em>Dagegen reckt der R8 sein Heck-Flügelchen erst bei 100 elektrisch empor und stürmt damit bis maximal 317 km/h weiter.</em></p>
<p><em>Harald Demuth modelliert sein Zwischengas gekonnt nach alter Schule mit der Hacke und könnte beim Zurückschalten sogar aufs Kuppeln verzichten.</em></p>
<p><em>Im Normalmodus reagiert das Doppelkupplungsgetriebe etwas verzögert, dann überengagiert auf Gasbefehle. In Sport geht die Schaltarbeit für Zwischenspurts direkter vonstatten und via Fingerschnipp an den größeren Schaltpaddeln sowieso.</em></p>
<p><em>Eingepackt in feine Sportsitze, in dem durch Chromschmuck nochmals aufgewerteten Innenraum, geht die Audienz dem Ende entgegen.</em></p>
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